CDs und DVDs des Freiburger Barockorchesters

Alle CDs und DVDs des Freiburger Barockorchesters und einzelner Solisten finden Sie bei unserem Partner jpc. Viel Spaß beim Stöbern!

Alle CDs und DVDs des Freiburger Barockorchesters und einzelner Solisten finden Sie bei unserem Partner jpc.

 

Viel Spaß beim Stöbern!

Editionen | Sammlungen

Bach: Konzert für 3 Violinen BWV 1064; Orchestersuite Nr. 4; Sinfonia aus BWV 42 Vivaldi: Streichersymphonie RV 158; Konzert für 4 Violinen RV 580; L’Olimpiade-Ouvertüre Locatelli: Introduttioni Teatrali Nr. 1-6; Sonate op. 5 Nr. 2; Sonaten op. 8 Nr. 2 & 10 Purcell: Instrumentalmusik aus The Fairy Queen, Dido & Aeneas, King Arthur, Abdelazer; Dioclesian-Suite Händel: Concerto grosso op. 6 Nr. 6; Il Duello amoroso HWV 82 Telemann: Bourlesque de Quixotte-Ouvertüre TWV 55; Ouvertüre f-moll für 2 Blockflöten & Streicher; Ouvertüre D-Dur für 3 Oboen & Streicher; Concerto e-moll a 7 Pisendel: Violinkonzert D-Dur; Sonate c-moll Zelenka: Concerto a 8 Concertanti G-Dur; Symphonie a 8 Concertanti a-moll Schmelzer: 3 Sonaten; Lamento „sopra la morte Ferdinandi“; Lamento a 3; Harmonia a 5 Biber: Sonaten Nr. 1, 4, 6-8, 10, 12 Zavateri: Concerti da Chiesa e da Camera op. 1 Nr. 1-12 CPE Bach: Symphonien Wq. 182 Nr. 3-5; Cembalokonzert Wq. 43 Nr. 3; Oboenkonzert Wq. 165 Künstler: Andreas Staier, Hans-Peter Westermann, Gottfried von der Goltz, Freiburger Barockorchester, Thomas Hengelbrock, Gottfried von der Goltz


 

Familiengeschäft Musik Von ihrem Vater erbten mindestens vier Söhne Johann Sebastian Bachs eine außerordentliche musikalische Begabung, die durch eine fundierte Ausbildung gefördert wurde. Es ist immer wieder erstaunlich wie unterschiedlich dennoch die musikalischen Charaktere der vier Brüder bzw. Halbbrüder sind. Die vier, mehrfach ausgezeichneten Einspielungen mit Orchestermusik der Bach-Söhne durch das Freiburger Barockorchester werden hier in einer attraktiven Box zusammengefasst.


 

 

C.P.E. Bach

 

 

 

 

Button-Link zu jpc.de

Die »Sei Concerti per il cembalo concertato« waren das Ergebnis einer Phase intensiver Arbeit zwischen 1770 und 1772, kurz nach Carl Philipp Emanuels Ankunft in Hamburg. Als Einführung in eines seiner spannendsten Aufnahmeprojekte erklärt Andreas Staier die unglaubliche Vielfalt in der Einheit dieser Werke, deren »Anordnung nicht linear, sondern konzentrisch« anmutet… »Es scheint, als ob Bach mit diesen Konzerten Vexierbilder geben wollte, die uns in jedem Moment unser Hören reflektieren lassen.» Und das Ergebnis ist schlicht und einfach hinreißend.


Button-Link zu jpc.de

Die Hamburger Sinfonien wurden 1773 von van Swieten bei C. Ph. E. Bach in Auftrag gegeben – mit der ausdrücklichen Bitte, der Komponist möge seiner Kunst freien Lauf lassen. So sind virtuose Glanzstücke voll harmonischer und dynamischer Überraschungen entstanden. Unvermittelte Stimmungskontraste, überraschende Modulationen und abrupte Phrasenenden wechseln sich ab mit lyrisch versponnenen Melodiebögen.


Button-Link zu jpc.de

J.S. Bach

 

 

 

 

Button-Link zu jpc.de

Brandenburgische Konzerte 1-6
Sechs Konzerte auf der Suche nach Form
Die Brandenburgischen Konzerte bedürfen eigentlich keiner Einführung mehr. Zweifellos verdanken sie ihren Ruhm der systematischen Erforschung eines Genres, das erst kurz zuvor von den Italienern übernommen wurde, und der noch junge Bach entwarf für jedes dieser Konzerte eine ganz eigene Art der Besetzung. Als Christian Ludwig, Markgraf von Brandenburg, das Widmungsexemplar in Empfang nahm, wird er vor den Anforderungen der Partitur nicht wenig erschrocken sein … und erst seine Musiker! Drei Jahrhunderte später ist der Zyklus offener denn je für neue „historisch informierte“ Interpretationen, wie diese Aufnahme beweist.


Button-Link zu jpc.de

In seinen Kantaten für Solostimme verband Johann Sebastian Bach auf meisterhafte Weise zwei Elemente, die unvereinbar erscheinen mögen – strenge Andacht im Rahmen der allwöchentlichen lutherischen Gottesdienste und vokale Virtuosität, die mittels geschickter Hervorhebung der Stimme zu besonderer Geltung gebracht wird. Hieraus resultiert ein Stil, in dem die Ausdruckskraft des geistlichen Textes zu einem Gipfel an Intensität gesteigert wird – speziell wenn eine Stimme wie die von Matthias Goerne sich dieser beiden berühmten Solokantaten für Bass annimmt und ihnen den Glanz kostbarer Perlen verleiht!


 

 

 

 

Button-Link zu jpc.de

Orchestersuiten 1-4
Mit einer ebenso frischen wie festlichen Interpretation von Bachs vier Orchestersuiten entführt das Freiburger Barockorchester seine Zuhörer in den Konzertsaal von Gottfried Zimmermanns „Caffee-Haus auf der Catharinen-Straße“. Die allwöchentlich stattfindenden Konzerte standen seit 1729 „unter der Direction des Herrn Cantoris Bach“: Ein verständiges Publikum ließ sich dort in entspannter Atmosphäre auf höchstem Niveau unterhalten. Auch zwei Jahrhunderte nach ihrer Entstehung gehören diese bewundernswerten Orchesterwerke zu den unverzichtbaren Schätzen des Barock.


Button-Link zu jpc.de

 

Wahrscheinlich schrieb Bach seine drei berühmten Violinkonzerte für die virtuose Köthener Kapelle (BWV 1042) oder für die Konzerte des Leipziger Collegium Musicum, die der Komponist häufig selbst von der Geige aus leitete. Ergänzt werden sie durch das großartige Konzert für drei Violinen, rekonstruiert aus der uns überlieferten Fassung für drei Cembali. Die einzigartigen Geiger des Freiburger Barockorchesters entfachen mit ihren Bögen ein wahres Feuerwerk!


 

Beethoven



 

 

 

 

 

 

Button-Link zu jpc.de

 

Der erste »Fidelio«
Die Entwicklung von »Leonore« (1805) bis zu »Fidelio« (1814) geht über drei Fassungen der Oper, wobei die letzte sich im 19. Jahrhundert immer mehr durchsetzte. René Jacobs hat entschieden, die Gegenrichtung einzuschlagen und nach einer Überarbeitung von Libretto und Dialogen die älteste Version als Wiederentdeckung zu präsentieren: Diese immer noch verkannte »Leonore« ist ein wahres Meisterstück. Ihre unvergleichliche musikalische und dramaturgische Struktur stellt höchste Ansprüche an Sänger und Orchester. Aber diese Aufnahme wird ihnen mehr als gerecht, und sie wird Geschichte machen!

Rezensionen

»… ein wichtiger Beitrag zur Beethoven-Rezeption.« (Fono Forum, Februar 2020)

»Insgesamt eine fulminante Abbildung des aktuell Möglichen für diese frühe Fassung von Beethovens einziger Oper.« (DAS OPERNGLAS)


Button-Link zu jpc.de

Auftakt
Beethovens fünf Klavierkonzerte schildern auf eigene Art einen bestimmten Lebensabschnitt: nämlich die 20 Jahre, in denen der junge Komponist aus Bonn sich immer wieder sein erstes Klavierkonzert vornimmt (sein Wiener »Sprungbrett«, das direkt zum 2. Konzert führt) und damit auf die Meisterschaft zustrebt, die dem genialen 5. Klavierkonzert mit dem Beinamen »Emperor« innewohnt. 250 Jahre nach Beethovens Geburt starten Kristian Bezuidenhout, Pablo Heras-Casado und das Freiburger Barockorchester mit den beiden Ausnahmewerken eine spannende Gesamteinspielung der Klavierkonzerte mit historischen Instrumenten, die für Aufmerksamkeit sorgen wird.

Rezensionen

»… sehr zu empfehlen.« (RONDO 1 / 2020)

»… enthüllen beide Werke in historischem Kostüm ihre unfassbare Modernität und Schlagkraft sowie Beethovens grimmigen Humor.« (stereoplay, April 2020)


Button-Link zu jpc.de

Beispielhaft
Dieses Doppelalbum steht in erster Linie für die beispielhafte Arbeit eines Ensembles, dessen Bezeichnung Barockorchester nichts über die große Bandbreite seines Repertoires aussagt. Angeführt vom ebenso engagierten wie versierten Pablo Heras-Casado bieten die Freiburger (& Co.) eine tiefgreifend neue Sicht der Neunten, dieses legendären Werks, das Inbegriff einer Gattung ist, die nach dem Absoluten strebt, und in direkter Linie der fernen Chorfantasie nachfolgt. Bei deren Uraufführung 1808 in Wien saß Beethoven selbst am Klavier und improvisierte das einleitende Solo, das in der gedruckten Ausgabe 26 Takte umfasst. Kristian Bezuidenhout hat sich hier wieder mit seinen Konzertpartnern zusammengetan, um dieses wenig bekannte Werk so aufzuführen, als ob es gerade entstanden und dann von Beethoven selbst neu bearbeitet worden wäre

Rezensionen

»Sie ist grandios! […] Wenn man sich darauf einlässt, erlebt man die Sinfonie so spannungsgeladen, nuancenreich und bestechend klar wie kaum oder vielleicht sogar nie zuvor.« (Der Spiegel/2020)


 

Bertali

Antonio Bertali
12 Sonaten vom Habsburgischen Hof

Button-Link zu jpc.de

Biber

Button-Link zu jpc.de

Rezension: D. Huchting in KLASSIK heute 1 / 00: „Diese CD zeichnet das Porträt eines hervorragenden Musikers: Drei Violin- konzerte, drei Orchesterkonzerte, eine Fantasie für Orchester und die Alternativfassung eines Mittelsatzes bieten Musik, die an Vielfalt keine Wünsche offenläßt. Ideenreichtum, Charme und eine ausgefeilte Kompositions- technik ergänzen sich zu einem Stil, der den besten Leistungen der Epoche nicht nachsteht.“


 

Corelli

Button-Link zu jpc.de

Was viele Hörer an Corellis Musik fasziniert sind die Ausgewogenheit in der Anordnung der Sätze, die Balance, mit der er Melodien und harmonische Prozesse gestaltet, die Präzision der Detailgestaltung, das Gleichgewicht, mit dem er rationale Kontrolle und ausdrucksvolle musikalische Inhalte verbindet und schließlich auch die Farbigkeit, die er zu erzeugen weiß mit einem Orchesterapparat, der nur einer Instrumentenfamilie angehört – den Streichern. Denn gerade in Corellis Concerti geht es nicht so sehr darum, wie in den Sonaten, hochfiligrane und reich verzierte Gebilde zu erschaffen, sondern mit etwas breiteren Strich Klänge und Klangfarben auf einer Palette zu mischen, die vielgestaltig und „bunt“ sind. Er hat den Concerto-typischen Gegensatz von Sologruppe (Concertino genannt), hier zwei Violinen und ein Cello, und Tutti-Gruppe (Concerto grosso genannt) in allen erdenklichen Kombinationen genutzt, um eben diese Vielfalt zu erreichen.

Fux

Button-Link zu jpc.de

Gluck

Button-Link zu jpc.de

Wieder einmal beschenkt René Jacobs die Schallplattenfreunde mit einer bahnbrechenden Neueinspielung. Im Fall von Glucks Orfeo ed Euridice handelt es sich, wie letztens bei Keisers Croesus allerdings nicht um die Wiederentdeckung eines Schatzes im Bereich der frühen Geschichte der Oper, sondern um ein Werk, das in zahlreichen Aufnahmen vorliegt. In der Interpretation durch Jacobs und sein hervorragendes Ensemble enthüllt Glucks großartige Komposition ihre ganze revolutionäre Kraft.

Die drei Solistinnen der Aufnahme stammen alle aus Argentinien. Zwei von ihnen, Bernarda Fink und María Cristina Kiehr, sind dem europäischen Publikum inzwischen lieb und teuer geworden; und auch die dritte, Verónica Cangemi als Euridice, wird ihren Weg unfehlbar gehen. Diese Voraussage bedarf nach der beeindruckenden Leistung, die die Künstlerin in dieser Partie zeigt, keiner besonderen prophetischen Fähigkeiten.

Eine Einspielung, die sich binnen kurzem als meisterliche Darstellung der ganzen dramatischen und farblichen Kraft dieses Höhepunkts der Operngeschichte einen dauerhaften Platz im Schallplattenrepertoire erobern wird!


 

Händel

Button-Link zu jpc.de

Händel hat Zeit seines Lebens einen besonderen Bezug zum Genre des Concerto gehabt. Während die meisten Komponisten sich bemühten, durch die Virtuosität der Stücke dem Geschmack des Publikums zu schmeicheln oder aber den Amateuren entgegenzukommen, die ein ihren Fähigkeiten entsprechendes Repertoire erwarteten, tat sich Händel in seinen späteren Jahren damit hervor, dass er Konzerte schrieb, die bei Aufführungen von Werken größeren Formats als Zwischenspiel (Intermedium) dienten. Die drei Concerti a due cori (Doppelchörige Konzerte) komponierte er für die Oratoriensaison des Covent Garden 1747 / 1748. Sie boten dem Publikum eine doppelte Neuerung. Denn für diese Konzerte überarbeitete Händel sein Konzept der Transkription, indem er seine äußerst erfolgreichen Chorwerke in Form von instrumentalen, wunderbar orchestrierten Concerti noch einmal neu auflegte. Allerdings war Händels Orchester sehr speziell. Er rekrutierte Oboisten, Fagottisten, Hornisten und andere Bläser aus ehemaligen Militärkapellen, um mit ihnen zwei Chöre aus Blasinstrumenten zu bilden und mit ihnen neben den Streichinstrumenten neue Effekte und orchestrale Klangfarben zu schaffen.


Button-Link zu jpc.de

Rezension Stereoplay 12 / 06: „Herausragend ist Jacobs‘ Interpretation, wenn Dynmik in eine Dramatik umschlägt, die in solcher Intensität noch nicht gehört ward. Solche aufs Ganze gehende Prägnanz und Hochspannungsenergie ist dem exzellenten Freiburger Barockorchester zu verdanken. Die Altistin Patricia Bardon und der Kontratenor Lawrence Zazzo lassen edles Malos leuchten.“


Button-Link zu jpc.de

Das unterschätzte und viel zu lang vergessene Meisterwerk Händels als Eröffnungswerk der Salzburger Festspiele 2009!

Rezension Badische Zeitung: »Bejun Mehta beweist erneut, dass er zu den besten Countertenören gehört. Sinnlich, farbig und ungemein modulationsfähig ist seine Stimme. Auch wenn er am Ende im roten Kleid Theodoras erscheint, wirkt nichts lächerlich. Dafür ist die Ausstrahlung des Amerikaners zu groß, seine Darstellung zu anrührend. Christine Schäfer überzeugt mit ihrer aufwühlenden Interpretation der Theodora einmal mehr als Sängerschauspielerin…«

Haydn

Joseph Haydn; Piano Concertos

 

 

 

 

Button-Link zu jpc.de

 

Nur die Würmer hörten sein Lied
Mozarts liebevolle Anrede „Papa“ an den väterlichen Freund Haydn ist zu einem der hartnäckigsten Vorurteile der Musikgeschichte geworden. Im 19. Jahrhundert galt Haydn als verzopft, altmodisch, eben nur eine Vorstufe zum apollinischen Mozart und zum allseits verehrten Titanen Beethoven. Mit der typischen Fortschrittsgläubigkeit der Epoche wurden die drei großen Meister der Wiener Klassik als eine Entwicklungsgeschichte mißverstanden, in der die spätere Stufe die frühere aufhebt und überflüssig macht. Robert Schumann sprach in seiner Kritik eines Konzerts, das Mendelssohn im Leipziger Gewandhaus mit Musik Haydns veranstaltet hatte, das Todesurteil: „…tieferes Interesse hat er heute nicht mehr.“ Erstaunlicherweise zollte ausgerechnet der keinesfalls bescheidene Richard Wagner Joseph Haydn Respekt. Mit dem sicheren Instinkt des musikalischen Erneuerers erkannte er noch hundert Jahre nach ihrem Entstehen in Haydns Sinfonien die „jugendliche Frische“, „höchste kontrapunktische Geschicklichkeit“, „schwungvolle Steigerung“ und „mannigfaltigen Ausdruck“ und benennt so das revolutionäre Potential dieses Meisters.


Joseph Haydn; Cellokonzerte Nr. 1 und 2

 

 

 


Button-Link zu jpc.de

 

Wiedergefundene Schätze
1961 sorgte die Entdeckung eines Manuskripts für eine Sensation in der Musikwelt. Das im Prager Nationalmuseum aufbewahrte Archiv des Schlosses Radenín enthielt die Stimmenabschrift von Joseph Haydns Cellokonzert C-Dur. Von der Existenz des Stückes wusste man bis dahin nur durch den Eintrag in Haydns eigenem Werkverzeichnis, die Noten indes waren verschollen. Die Prager Erstaufführung und eine erste Schallplatteneinspielung sowie eine gedruckte Ausgabe der Noten machten 1962 die Öffentlichkeit mit dem Stück bekannt – der Erfolg war durchschlagend.
Jean-Guihen Queyras – ein Ausnahmecellist
Von Barockwerken bis zu zeitgenössischem Repertoire, vom virtuosen Konzert bis zu filigraner Kammermusik erstreckt sich das breitgefächerte Wirkungsfeld von Jean-Guihen Queyras: Er profiliert sich als Solist von Uraufführungen ebenso wie in Konzerten mit großem Sinfonieorchester. Die vorliegende CD zeigt seine brillanten musikalischen und virtuosen Fertigkeiten eindrucksvoll, überdies weist sie ihn als Experten der historischen Musizierweise aus. Vor allem finden das Freiburger Barockorchester und Jean-Guihen Queyras hier in ihrer überbordenden Musizierfreude zusammen, die den Zuhörer unmittelbar packt.


 

Mendelssohn

Felix Mendelssohn Bartholdy, Symphonie Nr.1

 

 

 

 

Link zu jpc

Mendelssohns Sinfonie in c-moll ist seine erste in großer Besetzung und bereitet damit den Weg für die bedeutenden sinfonischen Werke, die auf sie folgen sollten. Die Melusine-Ouvertüre und das von hellen Klängen geprägte Klavierkonzert Nr. 2 weisen eine Instrumentierung und eine Harmonik auf, die eine Interpretation auf historischen Instrumenten vorzüglich zur Geltung zu bringen vermag. In diesen Werken der Romantik gibt es nichts Morbides, im Gegenteil: Überall entlädt sich eine überschwängliche Lebensfreude, die so voller ungestümer und leidenschaftlicher Ungeduld ist wie die Jugend selbst.

Kristian Bezuidenhhout, der Solist dieser Aufnahme, an einem Hammerflügel von Érard (Paris 1837), ist seit der Spielzeit 2017 / 2018 neben Gottfried von der Goltz künstlerischer Leiter des Freiburger Barockorchesters. Der vielseitige Pablo Heras-Casado ist regelmäßiger Gastdirigent.


Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert d-moll für Violine, Klavier & Orchester

Mendelssohn Double Concerto

Button-Link zu jpc.de

Ein erstaunliches Jugendwerk voller neuer, bahnbrechender Ideen
Drei Jahre vor der Ouvertüre zum Sommernachtstraum schrieb Felix Mendelssohn ein erstaunliches Konzert für (Forte)Piano und Violine, das zwar auf einem klassischen Modell basiert – und doch überquillt von neuen, bahnbrechenden Ideen. Als das Werk 1823 zum ersten Mal erklang, war der Komponist freilich gerade … vierzehn Jahre alt! Und er hatte bereits an die hundert Werke komponiert – einschließlich eines Klavierkonzerts, das ein Jahr vorher uraufgeführt worden war. Es sollte noch bis zum Ende des 20. Jahrhunderts dauern, bis sie in einer kritischen Edition vorlagen, auf der diese Aufnahme beruht.

 


 

Mozart

La Finta Giardiniera

Button-Link zu jpc.de

»La finta giardiniera« war lange Zeit international eine der am wenigsten bekannten Opern des jungen Mozart, vielleicht auch, weil die auf italienisch gesungene Münchener Uraufführungsversion bald in der Versenkung verschwand und ab 1779 auf Deutsch als »Gärtnerin aus Liebe« auf die Bühne gelangte. Aus dem Jahr 1796 liegt aber auch eine posthume Prager Fassung vor, eine geradezu »sinfonische« Neuinstrumentierung, die das Werk geschickt an Mozarts Spätstil anpasst. Sie ist dabei so gut gearbeitet, dass zahlreiche Spezialisten die Hand des Komponisten selbst zu erkennen glaubten. Und eben diese sogenannte Námest-Version hat sich René Jacobs nun vorgenommen: In dieser unglaublich lebendigen Oper erkennt er ein »uraltes Theater« wieder, »das derbe Späße mit großen Leidenschaften unbekümmert verschmilzt und mit Elementen einer ›modernen‹ Prüfungsoper verbindet.« Eine echte Wiederentdeckung!

Rezensionen

,,Ein Geniestreich, der die frühe, oft unterschätzte Mozart-Oper in den verdienten Rang eines Meisterwerks erhebt.“ (stereoplay, November 2012)

,,Hervorragend alle Sänger, brillant das Orchester.“ (Audio, Dezember 2012)


Idomeneo

Button-Link zu jpc.de

Rezension stereoplay 06 / 09: »Richard Crofts weicher Tenor zeichnet Idomeneo als anrührend-labilen Anti-Helden, während Bernarda Fink als Idamante von der ersten Arie an alle Qualitäten des künftigen Königs spüren lässt. Das helle, jugendliche Sopran-Timbre von Sunhae Im als Ilia atmet Unschuld und Opferbereitschaft, während die Elettra von Alexandrina Pendatchanska in ihrer kalten und düsteren Strenge alle Abgründe der Rolle bloßlegt. René Jacobs hat die Musik so komplett eingespielt, wie sie Mozart ursprünglich konzipiert hatte. Grundlage bildete dabei eine eigens für diese Produktion vom Bärenreiter-Verlag erstellte Partitur, unter Berücksichtigung aller autographen Quellen. Auch deswegen setzt dieser (sogar aufnahmetechnisch rundum großartige) Idomeneo einen Maßstab, der wohl so schnell nicht mehr überboten werden kann und wird.«


Don Giovanni

Button-Link zu jpc.de

Rezensionen

Stereo 10 / 07: „Der kernige, mit schöner Basstiefe prunkende Leporello von Lorenzo Regazzo vermag an die große Mozart-Tradition vergangener Tage anzuknüpfen. Sunhae Im gibt eine schön fokussierte, kecke Zerlina, während Olga Pasichnyk die Donna Anna sehr schön ausbalanciert zwischen großer lyrischer Linie und Beweglichkeit. Das mit Abstand suggestivste Seelenportrait aber entwirft Alexandrina Pendatchanska als Donna Elvira, die als Einzige die Synthese gefühlsbetonter Lebensnähe und einer großen tragikomischen Gestalt herstellt. Herausstellen muss man vor allem die eindruckvolle Leistung des Freiburger Barockorchesters, das Jacobs‘ Anspruch einlöst, das historische Klangideal mit der Einzigartigkeit von Mozarts Partitur zu verschmelzen.“


Requiem

Button-Link zu jpc.de

»Jacobs führt seinen anerkannten Mozart-Stil fort, mit Detailfreuden, überlegter Artikulation, genauer Balance zwischen allen Beteiligten … Wie licht das alles klingt. Man mag kaum an eine Totenmesse glauben, allenfalls eine Tröstungsmesse.« (Concerti – CD des Monats)

»So sensibel Dutron zu Werke gegangen ist, so bemerkenswert ist das Resultat ausgefallen. Denn René Jacobs geht das Requiem mitunter hochspannungsvoll schnittig an, ohne dabei unlauter mit den nunmehr funkenschlagenden Kontrasten zu wuchern. Vielmehr schafft er damit immer auch einen konturierten Rahmen für den menschlichen Gesang und die menschliche Existenz als die eigentlichen Zentren des Requiems.« (RONDO)


 Klavierkonzerte Nr. 17 und 22

Button-Link zu jpc.de

Mozarts Konzerte stecken voller Gesang. Etwas zurückhaltend und unbestimmt beginnt das Konzert Nr. 17, verwandelt sich anschließend, Papageno lässt grüßen, in reinsten Vogelgesang, um endlich in ein Finale zu münden, das einer Opera buffa würdig wäre. Majestätischer kommt das Konzert Nr. 22 daher, das zeitgleich mit dem Figaro entstand. Im langsamen Satz zeigt es einen kurzen Anflug von Bitternis, bevor es zu freudigeren Motiven zurückkehrt, von denen wir einem auch in Così fan tutte wieder begegnen. Niemals sind Oper und Konzert einander so nahe gewesen.

»Diese Aufnahme setzt neue Maßstäbe an Intimität, an pulsierender Vitalität, an bühnenhafter, zutiefst menschlicher Interaktion: So frisch, so suggestiv durchgeformt, so farbenfroh und polyphon aufgefächert klangen diese beiden viel zu selten gespielten Konzerte noch nie, …« (stereoplay, Januar 2013)
»Einsame Spitze: Sobald Kristian Bezuidenhout derzeit seine Hände auf die Tasten eines Hammerflügels senkt, erwartet einen Mozart in phänomenaler Interpretation. So tief ist kein anderer Pianist in die Abgründe und Sprunghaftigkeiten der Klaviermusik des Salzburgers eingetaucht, kann sie so lebendig und frei fließend spielen lassen, wie er.« (RONDO – CD des Monats)

Klavierkonzerte Nr.11-13

Button-Link zu jpc.de

Mozart, das Marketing-Genie
Im Januar 1783 annoncierte Mozart in der Wiener Zeitung »die Herausgabe drey neuer erst verfertigter Klavierconzerten«, die auch mit Quartettbegleitung gespielt werden können – um so ein größeres Publikum zu erreichen. In ähnlicher Weise erklärte er seinem Vater, diese seien »sehr Brillant – angenehm in die ohren […] hie und da – können auch kenner allein satisfaction erhalten – doch so – daß die nichtkenner damit zufriedn seyn müssen, ohne zu wissen warum.« Wetten, dass auch die brillante Interpretation von Kristian Bezuidenhout mit dem Freiburger Barockorchester auf denselben einhelligen Beifall stoßen wird?

Rezensionen

»Diese Aufnahme vereinigt die drei Konzerte KV 413 bis 415, die Mozart in der Wiener Zeitung vom 15. Januar 1783 hatte ankündigen lassen. Solist ist Kristian Bezuidenhout. Er spielt genau so, wie wir ihn von seinen Sonaten-Aufnahmen kennen. Das sonst gern zierlich wirkende Fortepiano wird bei ihm zur großen Bühne, auf der alle Leidenschaften Platz finden.« (Fono Forum, März 2017)

»So intensiv, entfesselt und lebendig, dabei kontrolliert und klanglich fein hat man die drei Klavierkonzerte noch nie gehört. Das Freiburger Barockorchester hat verstanden, was er will. Und entwickelt einen überwältigenden Reichtum an Klang und musikalischer Wahrhaftigkeit.« (crescendo, 7.09.2016)


Youth Symphonies
Gottfried von der Goltz

Button-Link zu jpc.de

Ohne die vielfältigen musikalischen Eindrücke und Einflüsse aus den Reisen in seiner Jugend und ohne die beständige Auseinandersetzung mit der Musik seiner Zeit hätte Mozart niemals eine derartige stilistische Weltläufigkeit erreichen können, wie sie sein Œuvre auszeichnet. In beiden Phänomenen liegt denn auch die Wurzel für eine im 18. Jahrhundert bei ihm erstmalig anzutreffende Verschmelzung unterschiedlicher Gattungsstile innerhalb eines Werks. Mozart ist wahrscheinlich der einzige diskursive Komponist der Musikgeschichte gewesen (man könnte noch Händel dazuzählen), der den Austausch mit der Musik seiner Zeit brauchte, um etwas gänzlich Eigenes zu schaffen. In seinen Werken spiegeln sich sämtliche musikalische Errungenschaften der Zeit wider; sie werden aber nicht enzyklopädisch oder gar eklektisch wiedergegeben, sondern vielmehr anverwandelt und als Teil von Mozarts Personalstil auf ein höheres Niveau gebracht. Ihren Ursprung hat Mozarts ungewöhnliche Schaffensweise in seiner Jugendzeit, in seiner neugierigen Lust am Beginnen.


The Da Ponte Trilogy

Button-Link zu jpc.de

 

Prima la musica e poi le parole?
Die Auffassung, die René Jacobs in seiner Interpretation der drei Opern auf Libretti von Da Ponte vertritt, »unterscheidet sich grundlegend von dem Interpretationsansatz der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der unsere Hörgewohnheiten geprägt hat. (…) Ich bin überzeugt, dass zunächst die im 19. Jahrhunderts angebrachten Retuschen beseitigt oder zumindest kritisch überprüft werden müssen, damit die ursprünglichen Farben wieder zum Vorschein kommen«, erklärte er anlässlich der Veröffentlichung von »Così fan tutte«. Ob in der Wahl der instrumentalen Besetzung, in der Ausführung der Rezitative oder der vokalen Verzierungskunst, seine Interpretation ist darauf ausgerichtet, in der buffa wie im dramma giocoso das Wesentliche wiederherzustellen: das Drama selbst.

Rezensionen

„Der kernige, mit schöner Basstiefe prunkende Leporello von Lorenzo Regazzo vermag an die große Mozart-Tradition vergangener Tage anzuknüpfen. Sunhae Im gibt eine schön fokussierte, kecke Zerlina, während Olga Pasichnyk die Donna Anna sehr schön ausbalanciert zwischen großer lyrischer Linie und Beweglichkeit. Das mit Abstand suggestivste Seelenportrait aber entwirft Alexandrina Pendatchanska als Donna Elvira, die als Einzige die Synthese gefühlsbetonter Lebensnähe und einer großen tragikomischen Gestalt herstellt. Herausstellen muss man vor allem die eindruckvolle Leistung des Freiburger Barockorchesters, das Jacobs‘ Anspruch einlöst, das historische Klangideal mit der Einzigartigkeit von Mozarts Partitur zu verschmelzen.“ (stereo zu Don Giovanni)

„Fabelhaft fantasievolle Pianoforte-Rezitative von Nicolau de Figueiredo und dem Concerto Köln unter Rene Jacobs. Es wartet mit einer virtuosen Duftigkeit vor allem der Bläser, aber auch mit einer gesammelten Wucht auf, in der die orchestralen Wunder der Partitur gen Himmel zu steigen scheinen. Auch gesanglich handelt es sich um eine Spitzenaufnahme.“ (stereoplay zu Figaro)

„Der belgische Topdirigent Rene Jacobs präsentiert mit dem Concerto Köln einen aufmüpfigen ‚Figaro‘, spritzig, herzerfrischend leicht. Auch aufnahmetechnisch hat Jacobs‘ subversiver Mozart-Sound das Zeug zur Referenz-Disc: lupenrein transparant das Orchester, perfekt ausgeleuchtet bis in die Nebenstimmen.“ (Audio zu Figaro)

„Sie federt, sie knackt, sie schwingt, sie pumpt, sie flirtet und säuselt – kurzum: sie „groovt“ von A bis Z, sie macht Laune, diese Rene-Jacobs-Version von Mozarts ‚Cosi fan tutte‘. Der Belgier ist spürbar die zentrale inspirierende Kraft dieser im allerbesten Sinn musiktheatralischen Ein- spielung. Die Damen und Herren vom Concerto Köln haben spürbar Spaß an der Sache, sie erzählen diese Oper, sie kommentieren, sie leiden mit.“ (KLASSIKheute zu Cosi fan tutte)

Pisendel

Johann Georg Pisendel; Dresden Concertos

D. Huchting in KLASSIK heute 1 / 00:
„Diese CD zeichnet das Porträt eines hervorragenden Musikers: Drei Violinkonzerte, drei Orchesterkonzerte, eine Fantasie für Orchester und die Alternativfassung eines Mittelsatzes bieten Musik, die an Vielfalt keine Wünsche offenläßt. Ideenreichtum, Charme und eine ausgefeilte Kompositionstechnik ergänzen sich zu einem Stil, der den besten Leistungen der Epoche nicht nachsteht.“

Button-Link zu jpc.de


 

Purcell

Schmelzer

Johann Heinrich Schmelzer: 3 Sonaten

 

 

 

 

Button-Link zu jpc.de

Rezensionen

F. P. Messmer in FonoForum 2 / 96: „Barocksound voller Saft und Kraft. Die Aufnahmetechnick verstärkt diesen klanglich opulenten Interpretationssatz.“

Schubert

Franz Schubert
Symphonies 3 & 4
Freiburger Barockorchester
Pablo Heras-Casado

FBO Schubert Symphonies 3-4

Button-Link zu jpc.de

Schubert war noch ein Teenager, als er seine ersten sechs Sinfonien schrieb. Die unbeschwerte Dritte von 1815 endet mit einer an Rossini erinnernden Tarantella. Die dunklere Vierte (1816) verweist eher auf Beethoven; der Beinamen „Tragische“ stammt vom Komponisten selbst. Eine gewisse Tragik liegt freilich in der Tatsache, dass diese Sinfonie – wie übrigens alle anderen – zu Schuberts Lebzeiten niemals öffentlich gespielt wurde und ihre Uraufführung bis 1849 warten musste … Dies ist die erste Aufnahme von Pablo Heras-Casado für harmonia mundi.

Rezensionen

,,Der 35-jährige spanische Pult-Star fährt hier mächtig Theaterdonner auf, ganz im Sinne des von Schubert stammenden Untertitels ,,Tragische“. Statt Biedermeier: viel Sturm und Drang und herbschönes Schubert-Melos.“ (Audio, November 2013)

,,Das in historischer Spielkultur konkurrenzlose Freiburger Barockorchester folgt dem temperamentvollen Andalusier mit atemberaubender Präzision und einer besessenen Spiellaune, die selbst in den rasanten Finalsätzen niemals den lockeren Spielfluss, den pulsierenden Swing verliert … Das trockene, schlanke, durchsichtige Klangbild unterstützt den lebendigen Ansatz des Dirigenten.“ (stereoplay, November 2013)

Schumann

Button-Link zu jpc.de

 

Der Dichter spricht
Diese erste Folge einer Trilogie sämtlicher Konzerte und Klaviertrios von Schumann vereint zwei späte und zu Unrecht vernachlässigte Werke. Die Initiatoren des Projekts, Isabelle Faust, Alexander Melnikov und Jean-Guihen Queyras, verfechten ihre Sache mit Überzeugungskraft und auf Originalinstrumenten, die die ursprünglich zarte Transparenz und Feinheit der Faktur wieder zum Vorschein bringen. Eine Aufnahme, in der von Anfang bis Ende der Dichter spricht … Der auf DVD beigegebene Mitschnitt enthält das Violinkonzert von Schumann in identischer Besetzung.

Rezensionen

»Dichtes, nicht auf Äußerlichkeiten gerichtetes Musizieren. Gerade historisch ›richtiges‹ Instrumentarium arbeitet das Sehnen und Zehren heraus, das für Schumanns Musik eigentümlich ist. (…) Die DVD mit einer Aufzeichnung des Konzertes in der Berliner Philharmonie ist weit mehr als ein Bonus, nämlich ein ästhetisches Erlebnis ganz eigener Art.« (Audio, Mai 2015)


Button-Link zu jpc.de

 

Diese zweite Folge der Einspielung sämtlicher Konzerte und Klaviertrios von Schumann zeigt, wie unverzichtbar eine Interpretation ist, die die Feinheiten und die Transparenz von Schumanns Kompositionsweise achtet. Damit findet sich hier ein anderer stilistischer Ansatz für eines der bekanntesten Konzerte des Repertoires, der ohne Zweifel den Weg für die Wiederentdeckung einer ebenso poetischen wie berührenden Musik ebnen wird. Die DVD enthält den Mitschnitt des Klavierkonzerts von Schumann in gleicher Besetzung.

Rezensionen

»Es wird ungemein fein gearbeitet, nie klotzig, immer darf man die Kompositionsprozesse des Robert Schumann genau verfolgen, hautnah.« (FonoForum, Dezember 2015)


Button-Link zu jpc.de

 

»Ein dreiteiliges Schumann-Fest« (DIE WELT)
Mit Schumanns Konzert für Violoncello und Orchester sowie mit dem Klaviertrio in d-moll erscheint die letzte Folge eines außergewöhnlichen Aufnahmeprojekts. Isabelle Faust (Violine), Alexander Melnikov (Klavier) und Jean-Guihen Queyras (Violoncello) haben zusammen mit dem Freiburger Barockorchester unter Pablo Heras-Casado erstmals sämtliche Solo-Konzerte und Klaviertrios auf historischen Instrumenten zusammen eingespielt.Im Mittelpunkt des letzten Teils steht das Cello von Jean-Guihen Queyras (Gioffredo Cappa, 1696). Das im Jahr von Schumanns Verstummen veröffentlichte Cellokonzert gelangte erst nach dem Tod des Komponisten zur Uraufführung, obwohl sich Clara Schumann energisch dafür eingesetzt hatte. Zu wenig idiomatisch, zu schizophren galt es vielen Virtuosen der Zeit. Zur Geltung gelangte es erst im 20. Jahrhundert, als man das zugleich düstere wie positive Werk besser zu verstehen begann. Doch erst das Spiel auf Darmsaiten und Originalinstrumenten zeigt, wie geschickt Schumann das Konzert instrumentiert hat, offenbart seine Transparenz und wahre klangliche Magie. Jean-Guihen Queyras hatte schon während der Konzerttournee das Gefühl, »etwas völlig Neues zu erleben. Alle Schwerfälligkeit fiel von der Musik ab. Ein Befreiungsschlag!« Und so wird wohl auch diese dritte Folge, im selben poetischen Geist interpretiert wie die beiden vorangegangenen, unsere Hörgewohnheiten von Schumanns Werk entscheidend verändern.

Rezensionen

»Schumann folgte beim Komponieren der Idee des Ganzheitlichen, indem er Verbindungslinien zwischen den Werkteilen schuf. Dies herauszuarbeiten, gelingt den Interpreten exzellent.« (Audio, Juni 2016)

Telemann

Button-Link zu jpc.de

Hille Perl ist eine der bedeutendsten Gambistinnen unserer Zeit und das Freiburger Barockorchester gehört zu den weltbesten Ensembles für Alte Musik. Nach dem bannbrechenden Erfolg der letzten gemeinsamen CD »Telemann Gambenkonzerte« erscheinen nun weitere barocke Gambenkonzerte in ihrer einzigartigen Interpretation. Hille Perl hat wunderschöne Konzerte von Georg Philipp Telemann, Johann Pfeiffer und Johann Gottlieb Graun ausgewählt und auf eindrucksvolle Weise eingespielt. Ihr weiches und zugleich virtuoses Gambenspiel, die vollendete klangliche Harmonie des Orchesters, ausgelassene Spielfreude und barocke Leichtigkeit machen diese CD zu einem vollkommenen Hörerlebnis.

»Gelungene Kombination … ein absolut rundes Ergebnis. Da trafen sich Freunde, da machte man wieder einmal mehr miteinander Musik. So kann das klingen, nein, so muss das klingen, wenn es authentisch und richtig sein soll.« Toccata

Rezensionen

»(…) finden in Hille Perl eine kongeniale Interpretin, die ein feines Gespür dafür beweist, wann die deutliche Geste gefordert ist, wann der leise Blick aus dem Augenwinkel. (…) Auch das Freiburger Barockorchester (…) beweist hier ein sehr gutes Augenmaß und lässt feine Nuancen gut zur Geltung kommen.« (FONO FORUM, Februar 2013)


Button-Link zu jpc.de

Zurück zum Barock: Philippe Jaroussky singt Bach und Telemann

Nachdem Philippe Jaroussky noch vor einem Jahr mit seinem Album »Green« einen musikalischen Ausflug in die Belle Époque wagte, kehrt er auf seinem neuen Album »Sacred Cantatas« zurück zum Barock.

Genauer genommen widmet sich der Countertenor jetzt zum allerersten Mal dem geistlichen Werk Johann Sebastian Bachs, nämlich den Kirchenkantaten BWV 82 »Ich habe genug« sowie BWV 170 »Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust«. Ergänzt wird dieses Programm von Jarousskys Interpretationen von Georg Philipp Telemanns Kantaten TWV 1: 364 »Der am Ölberg zagende Jesus« und TWV 1: 983 »Jesus liegt in letzten Zügen«.

Zudem feiert Philippe Jaroussky mit seinem neuen Album eine weitere Premiere: Zum ersten Mal in seiner Karriere singt der gebürtige Franzose mit der Engelsstimme in deutscher Sprache. Begleitet wird der Opernsänger dabei vom renommierten Freiburger Barockorchester.

Neben der Standard-CD gibt es »Sacred Cantatas« zudem als Deluxe-Edition. Diese enthält zusätzlich zum neuen Album auf CD eine Bonus-DVD.

Sein unverwechselbares Timbre und seine hochemotionale Ausdruckskraft ebneten Philippe Jaroussky in der Vergangenheit den Weg zum Megastar unter den Countertenören. Mit seinen Interpretationen der Bach-Kantaten bestätigt er 2016 seinen Ruf als Ausnahmekünstler.

Rezensionen

»Philippe Jaroussky kann dank seines makellosen, wunderbar wendigen und gut fokussierten Countertenors Wirkungen von überwältigender Schönheit erzielen. Stets ist der schöne Klang verbunden mit Gehalt und Tiefe und wahrhaftigem Erleben.« (Opernglas)

»Nicht nur in den Rezitativen, auch in den Arien trumpft dieser bescheidene Super-Star der Alten-Musik-Szene mit einem Schmelz und Timbre auf, wie es runder derzeit weltweit keinem anderen Countertenor möglich ist.« (Journal Frankfurt)

»Ob Seufzer oder Koloraturen, expressive Sprünge oder schwebende Liegetöne – Jarousskys beweglicher Altus zeigt eine große emotionale Bandbreite, ohne zu dick aufzutragen.« (Badische Zeitung)

»Jaroussky singt beweglich und klangschön, sauber, engelsrein und ausdrucksstark, und wie elegant er die Register wechselt, fließend aus der Kopf- in die Bruststimme switcht und zurück, das macht ihm kein anderer Countertenor so schnell nach.« (SWR 2)

»In der Hierarchie seines Faches hat es der Franzose Philippe Jaroussky zu einem Spitzenplatz gebracht. Seine Diskografie verzeichnet inzwischen drei Dutzend Einträge – und nun zum ersten Mal einen mit Musik in deutscher Sprache: von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Als Artist in Residence hat er die Werke 2015, begleitet vom superben Freiburger Barockorchester, im Berliner Konzerthaus gesungen. « (Fono Forum, Dezember 2016)

»Plötzlich ist da ein unbändiger Wille, die CD noch einmal und noch einmal zu hören.« (BR Klassik)

»Heilige Kantaten, göttliche Stimme.« (hr2)

»Ausdrucks- und stilvoll, souverän und elegant bewegt Jaroussky sich im deutschen Barock, kompetent unterstützt durch die Freiburger.« (Musik & Theater)


Button-Link zu jpc.de

Telemanns um 1722 geschriebenes Passions-Oratorium »Das selige Erwägen« war seinerzeit ein echter Hit. Den Text hatte Telemann selbst verfasst, in der bildhaften und anschaulichen Umsetzung bewährte sich der erfahrene Opern- und Kirchenkomponist. Geschrieben zur »Beförderung der Andacht« und im »Hamburgischen Werk- und Zuchthaus« erstmals aufgeführt, wirkte Telemanns Darstellung der Passionsgeschichte auf Jahrzehnte hinaus stilbildend.

In Hamburg, Rostock oder Riga hatten im 18. Jahrhundert Aufführungen des Oratoriums ihren festen Platz im Konzertkalender. Doch im Laufe des 19. Jahrhunderts geriet Telemanns Erfolgsstück zunehmend in Vergessenheit. Gottfried von der Goltz, seine illustre Solistenschar und das Freiburger Barockorchester entdecken das Werk neu.


Button-Link zu jpc.de

Solisten und Musiker des FBO

Gottfried von der Goltz

Button-Link zu jpc.de
Alle lieferbaren CDs von Gottfried von der Goltz ansehen

 

Kristian Bezuidenhout


Alle lieferbaren CDs von Kristian Bezuidenhout ansehen

Petra Müllejans

Button-Link zu jpc.de

Alle lieferbaren CDs von Petra Müllejans ansehen