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Hippolyte et Aricie | konzertante Aufführung

Di 9. November 2021 | 20:00 Uhr

Paris (F) Philharmonie de Paris 221, avenue Jean-Jaurès
Paris, 75019 Deutschland

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Rameaus Hippolyte et Aricie

2021 finden an der Staatsoper Berlin erneut die Barocktage statt, und erneut ist das Freiburger Barockorchester mit Jean-Philippe Rameaus „Hippolyte et Aricie“ unter der Leitung von Sir Simon Rattle zu Gast. Wir freuen uns sehr, dass die imposante Inszenierung erneut in Berlin aufgeführt wird und dass wir damit in konzertanter Form auch in Paris auftreten können. Es war Sir Simons ausdrücklicher Wunsch, mit unseren Musikern und Musikerinnen für die Barocktage 2018 an der Staatsoper Berlin zusammenzuarbeiten und Rameaus Oper Hippolyte et Aricie auf die Bühne zu bringen, die erstmals an der Staatsoper erklang. Für das FBO war dies ein äußerst spannendes Projekt, da es einerseits die erste Kooperation mit dem Dirigenten war, andererseits auch die erste Auseinandersetzung mit Rameaus Oper, die er 1733 verfasste. Hippolyte et Aricie ist Rameaus erste Oper, die er erst im Alter von 50 Jahren vollendete. Laut eigenen Angaben träumte er jedoch bereits im Alter von 12 Jahren davon, ein Musikdrama zu verfassen, traute sich jedoch nicht an das Genre heran. Er komponierte also zunächst Kantaten und vokale „divertissements de foire“, bevor er sich an eine abendfüllende Oper wagte. Zunächst wollte Rameau jedoch die biblische Geschichte des Samson nach einem Libretto von Voltaire vertonen, doch das Projekt fiel der Zensur zum Opfer. So entschied er sich für den griechischen Mythos um Hippolytos, das Libretto steuerte Abbé Simon-Joseph Pellegrin bei. Als die Komposition in Paris in der Académie royale de musique uraufgeführt wurde, kam es alsbald zu musikgeschichtlich folgenreichen Disputen innerhalb des Publikums. Zwar hielt sich Rameau weitestgehend an die traditionelle Opernstruktur nach dem Vorbild Lullys und Campras mit einem Prolog, gefolgt von fünf Akten. Seine Tonsprache hingegen war nahezu revolutionär: zahlreiche Modulationen, harsche Dissonanzen und hohe Virtuosität prägen das Klangbild der Opern. So spaltete sich das Publikum in zwei Lager, auf der einen Seite die „Lullisten“, die sich empört über die kühnen, fremdartigen Klänge zeigten, auf der anderen Seite

Jean-Philippe Rameau
Hippolyte et Aricie

Reinoud van Mechelen Hippolyte (Tenor)
Anna Prohaska Aricie (Sopran)
Magdalena Kožená Phèdre (Mezzosopran)
Adriane Queiroz Oenone
Victoria Randem Diane
Evelin Novak La Grande Prêtresse de Diane, Une Matelote
Slávka Zámečníková Une Chasseresse
Liubov Medvedeva Une Bergère
Gyula Orendt Thésée (Bariton)
David Oštrek Tisiphone
Jan Martiník Pluton, Troisième Parque
Michael Smallwood Mercure
Magnus Dietrich Première Parque
Arttu Kataja Deuxième Parque

Staatsopernchor Berlin
Freiburger Barockorchester
Sir Simon Rattle Musikalische Leitung

Details

Datum:
9. November
Zeit:
20:00 bis ca.22:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

Paris (F) Philharmonie de Paris
221, avenue Jean-Jaurès
Paris, 75019 Deutschland
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