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Sa 14. Mai 2022 | 20:00 Uhr

Stuttgart | Gaisburger Kirche

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Martin Smolkas „Sicut Nix“ war eigentlich für das letzte Konzert von Marcus Creed als Chefdirigent des SWR Vokalensembles gedacht. Corona kam dazwischen und erlaubte keine Chormusik, die auf homogenen Chorklang und fein ausgehörte Schwebungen ausgerichtet ist. Jetzt bringt Marcus Creed das Stück eben später zur Uraufführung, als Ehrendirigent des SWR Vokalensembles und zusammen mit den venezianischen Raumkompositionen aus dem vorangegangenen Konzert in Linz. Es geht um Schnee (lateinisch nix). Der tschechische Komponist Martin Smolka nähert sich dem kühlen Weiß erst lautmalerisch und spielt mit dem Wort, dann fängt er die dichten Wolken strukturell ein und öffnet schließlich das Tor zum Schnee als machtvollem Bild im Alten Testament. Eigentlich erstaunlich für ein Buch, das in der Wüste geschrieben wurde.

Adrian Willaert
Salmi spezzati aus Musica nova

Claudio Monteverdi
Geistliche Motetten aus Selva Morale

Francesco Cavalli
Musiche sacre

Luigi Nono
Sarà dolce tacere für sechs Stimmen

Luigi Nono
Ha venido für Solosopran und sechs Soprane

Mauricio Sotelo
Caminante, no hay camino für 24-stimmigen Chor und zwei Violinen (Deutsche Erstaufführung)

Martin Smolka
Sicut Nix (Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR)

Vivica Percy und Alexander Knaak Violine
Freiburger Barockorchester
SWR Vokalensemble
Marcus Creed Leitung

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Datum:
14. Mai
Zeit:
20:00 bis ca.22:00
Veranstaltungskategorien:
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